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Wegen Corona-Ansteckung: CDU-Bundestagskandidatin in Sachsen macht Wahlkampf als rollender Roboter

Archivmeldung vom 10.09.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.09.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Bild: Screenshot Twitter
Bild: Screenshot Twitter

Wegen eines positiven PCR-Tests musste CDU-Bundestagskandidatin Christiane Schenderlein in der letzten Phase des Wahlkampfs in Nordsachsen einen rollenden Roboter zu Hilfe nehmen. Dies schreibt das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter heißt es diesbezüglich auf deren deutschen Webseite: "Darüber informierte der Korrespondent der „Leipziger Volkszeitung” Kai Kollenberg am Freitag via Twitter. Der Mitteilung fügte er ein Bild der „E-Christiane“, wie die Kandidatin das Gerät selbst nannte, im Einsatz bei. Auf einem Bildschirm kann man das Gesicht der Kandidatin sehen, sodass sie sich mit den Menschen, die davor stehen, unterhalten kann. Der Roboter, der nach DPA-Angaben für rund 1000 Euro gemietet wurde, wird durch Schenderlein selbst von Zuhause gesteuert.

Am Dienstag hatte Schenderlein gegenüber dem Portal „Nordsachsen24“ bereits bestätigt, dass sie in den nächsten Tagen an Wahlständen, bei Podiumsdiskussion oder anderen Veranstaltungen nicht persönlich teilnehmen könne. „Leider ist mein PCR-Test heute positiv ausgefallen. Das ist nach Impfungen selten, kommt aber vor“, so die CDU-Politikerin.

Ihr war es jedoch wichtig, für jede Wählerin und jeden Wähler ansprechbar zu sein. „Daher schwenke ich noch mehr als geplant auf den in der Pandemie erprobten digitalen Weg um“, sagte Schenderlein dem Portal. An einigen Formaten werde sie digital teilnehmen. Trotz der Infizierung mit vollständigem Impfschutz rief die Angeordnete ihre Mitbürger dazu auf, weiterhin vorsichtig zu bleiben.

„Und lassen Sie sich impfen! Die Impfungen schützen uns mit großer Sicherheit vor schweren Verläufen“, so Schenderlein.

Neben offener Schadenfreude und Zweifel an Motiven für Nutzung des Roboters reagierte die Twitter-Community bislang mit Vergleichen des Vorgehens von Schenderlein zu dem des bekannten TV-Charakters der US-amerikanischen Serie „The Big Bang Theory“ Dr. Sheldon Cooper, der aus Ansteckungsangst den rollenden Roboter gelegentlich auf Arbeit und im Privatleben einsetzte."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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