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Liebich reagiert skeptisch auf Vorschlag für Putin-Rede im Bundestag

Archivmeldung vom 30.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Stefan Liebich (2014)
Stefan Liebich (2014)

Foto: Martin Rulsch
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Obmann der Linksfraktion im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, Stefan Liebich, hat skeptisch auf den Vorschlag des stellvertretenden Vorsitzenden der Linksfraktion im Bundestag, Wolfgang Gehrcke, reagiert, den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum 70. Jahrestag des Kriegsendes in den Bundestag einzuladen, um dort eine Gedenkrede zu halten. "Der Vorschlag kommt für mich etwas überraschend", sagte er der "Berliner Zeitung" (Onlineausgabe).

"Und ich würde das gern in der Fraktion diskutieren. Außerdem wurde Deutschland von den Alliierten befreit. Man müsste dann also mindestens noch Herrn Obama und Herrn Hollande einladen." Mehr falle ihm dazu zunächst nicht ein.

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz Josef Jung, wies die Idee zurück mit den Worten: "Ich halte das für völlig undenkbar. So lange in der Ukraine mit der Unterstützung Russlands Krieg geführt wird, darf das nicht in Betracht kommen."

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich erklärte der "Berliner Zeitung": "Der 8. Mai eignet sich nicht für parteipolitische Spielchen. Der Anlass ist zu ernst. Der unseriöse Vorschlag dient auch nicht dem parteiübergreifenden Bemühen, die Krise in der Ukraine friedlich und auf diplomatischem Wege zu lösen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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