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Zum Tag der Kinderbetreuung Kita-Fachkräfte haben Besseres verdient

Archivmeldung vom 14.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Jürgen Frey / pixelio.de
Bild: Jürgen Frey / pixelio.de

Der morgige Tag der Kinderbetreuung rückt die Fachkräfte in Deutschlands Kindertagesstätten in den Blickpunkt und soll ihre Arbeit wertschätzen. Das nimmt der Bundesvorsitzende des Arbeiter-Samariter-Bundes Knut Fleckenstein MdEP zum Anlass, bessere Rahmenbedinugen für die gute Arbeit von Kita-Fachkräften zu fordern: "Die Politik muss dafür sorgen, dass die Kita-Fachkräfte, die sich stets mit neuen Anforderungen an ihre Arbeit konfrontiert sehen, neben Anerkennung und Wertschätzung auch gute Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen vorfinden."

Fleckenstein weiter: "Dazu tragen neben vergüteten und modularisierten Ausbildungswegen auch eine bessere Bezahlung und das Eröffnen von beruflichen Entwicklungsperspektiven bei." Als Hauptproblem für die Fachkräfte wie für die betreuten Kinder erweisen sich der Personalmangel und die vielfach zu schlechten Personalschlüssel. Bund und Länder müssen hier dringend gemeinsam Lösungen finden. "Der ASB begrüßt, dass Bundesfamilienministerin Franziska Giffey zeitnah das 'Gute-Kita-Gesetz' auf den Weg bringen will", so Fleckenstein. "Dafür müssen allerdings insgesamt mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden."

Die für die gesamte Legislatur vorgesehenen 3,5 Milliarden Euro an Bundesmitteln seien angesichts der Herausforderungen viel zu wenig. Hier solle zumindest der ursprünglich vorgesehene Anstieg auf fünf Milliarden Euro jährlich seitens des Bundes erreicht werden. Fleckenstein weiter: "Zudem muss die Entwicklung in Richtung einheitlicher Standards für die Qualität in den Kindertageseinrichtungen gehen. Denn nur mit bundesweit gleichguten Rahmenbedingungen wird es gelingen, auch den Fachkräftemangel zu reduzieren."

Quelle: ASB-Bundesverband (ots)

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