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Haseloff kontert Kritik der Bundesarbeitsagentur

Archivmeldung vom 26.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Reiner Haseloff, 2014
Reiner Haseloff, 2014

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Sachsen-Anhalts Landesregierung hat Kritik der Bundesarbeitsagentur (BA) an Äußerungen von Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) zur Integration von Einwanderern in den deutschen Arbeitsmarkt gekontert. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung. "Wir müssen realistisch bleiben, dass es schwierig wird", sagte Regierungssprecher Matthias Schuppe. "Es gibt keinen Grund für übertriebenen Optimismus." Haseloff hatte erklärt, es wäre schon ein Erfolg, wenn mittelfristig zehn Prozent der Flüchtlinge Arbeit finden würde.

Die BA hält diese Sicht für zu pessimistisch und geht davon aus, dass sich Einwanderer auf dem Arbeitsmarkt langfristig gut integrieren werden: "Wir rechnen damit, dass im ersten Jahr zwischen acht und zehn Prozent von ihnen Arbeit finden werden, im fünften Jahr wird rund die Hälfte einen Job haben", sagte Agentur-Vorstand Raimund Becker, der offenbar davon ausgeht, daß alle die hierher kommen auch bleiben.

Schuppe warnt indes vor zu großen Hoffnungen. So hätten zuletzt nur drei Prozent der nichteuropäischen Ausländer aus Asyl-Herkunftsländern in Sachsen-Anhalt eine Arbeit, heißt es aus der Staatskanzlei. Das entspreche rund 960 Personen. "Darunter sind allerdings auch Menschen, die schon mehrere Jahre im Land sind", so Schuppe. Er bekräftigte erneut, dass ein erheblicher Teil der Einwanderer mit nicht ausreichenden Sprachkenntnissen und niedrigem Ausbildungsniveau ins Land gekommen sei.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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