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Bund erhält weniger Bürgerspenden für Schuldenabbau

Archivmeldung vom 16.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Ernst Rose / pixelio.de
Bild: Ernst Rose / pixelio.de

Die Bundesregierung muss in diesem Jahr mit weniger freiwilligen Beiträgen von Bürgern für die Schuldentilgung rechnen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf Angaben des Bundesfinanzministeriums.

Demnach gingen auf dem Schuldentilgungskonto des Bundes bei der Bundesbank in Leipzig bis Anfang August 40.730,84 Euro von 178 Einzahlern ein. Das ist ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. 2018 hatten Bürger dem deutschen Staat eine Rekordsumme von 609.977,18 Euro überwiesen, wobei der Großteil auf eine Einzelspende aus dem Mai 2018 zurückging. Seit 2006 hat der Bund durch die sogenannten "freiwilligen Geldleistungen" insgesamt 1,2 Millionen Euro von Bürgern für den Abbau seiner Schulden eingenommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes belaufen sich die deutschen Staatsschulden derzeit auf mehr als 1,9 Billionen Euro.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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