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Mitgliedervotum kostet SPD bis zu 1,5 Millionen Euro

Archivmeldung vom 27.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Thorben Wengert  / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Das geplante Mitgliedervotum über die Große Koalition wird die ohnehin strapazierte Parteikasse der SPD offenbar empfindlich belasten. Die Sozialdemokraten rechnen mit Kosten von bis zu 1,5 Millionen Euro, berichtet der "Spiegel". Mit Hochdruck arbeiten die Verantwortlichen im Willy-Brandt-Haus an den Vorbereitungen. So sind die Landesverbände angewiesen worden, freiwillige Helfer zu benennen, die sich an der Auszählung beteiligen können.

Auch Schlitzmaschinen wurden bestellt, die die Öffnung der Briefwahlunterlagen beschleunigen soll. Geplant ist laut "Spiegel", den Koalitionsvertrag nach Ende der Verhandlungen wie beim Basisvotum vor vier Jahren in einer Sonderausgabe des "Vorwärts" an alle Mitglieder zu schicken. Auch eine Tour der Parteispitze an die Basis ist vorgesehen. SPD-Chef Martin Schulz und andere Mitglieder der Parteiführung wollen im Falle erfolgreicher Verhandlungen auf mehreren Veranstaltungen für die Annahme des Vertrags werben. Wo die Auszählung stattfinden soll, ist noch offen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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