Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Ruhrgebiets-OB beschweren sich bei Kraft über Hürden bei Abschiebungen

Ruhrgebiets-OB beschweren sich bei Kraft über Hürden bei Abschiebungen

Archivmeldung vom 11.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Martin Berk / pixelio.de
Bild: Martin Berk / pixelio.de

15 Oberbürgermeister und Landräte aus dem Ruhrgebiet haben sich über die Abschiebepraxis in NRW beschwert. In einem gemeinsamen Brief an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), aus dem die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" zitiert, kritisieren sie einen Erlass des Innenministeriums vom 22. Dezember 2014, der darauf abziele, bei Ausreiseverpflichtungen noch einmal eine Einzelfallprüfung vorzunehmen und Familienverbünde nicht auseinanderzuziehen. Diese Vorgaben seien "nicht nur nicht hilfreich, sondern geradezu kontraproduktiv", betonen die kommunalen Spitzenvertreter.

Zu ihnen gehören die SPD-Oberbürgermeister Dagmar Mühlenfeld (Mülheim), Sören Link (Duisburg), Reinhard Pass (Essen) und Ullrich Sierau (Dortmund) sowie der CDU-OB Thomas Hunsteger-Petermann (Hamm) und der parteilose OB von Hagen, Erik O. Schulz. Die 15 Unterzeichner pochen darauf, dass jene Menschen, die sich zu Unrecht hier aufhalten, auch tatsächlich abgeschoben werden, damit Plätze für tatsächlich Verfolgte frei würden. Das Land solle die Abschiebungen "nicht unnötig und auf dem Verordnungswege" erschweren.

Quelle: Rheinische Post (ots)

Anzeige: