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Sachsen-Anhalt: Investorenkonferenz für Kohle-Ausstieg

Archivmeldung vom 26.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Christian Bedeschinski / MIBRAG
Bild: Christian Bedeschinski / MIBRAG

Eine Investorenkonferenz im Frühsommer 2019 soll nach Plänen von Sachsen-Anhalts Landesregierung den Strukturwandel im Mitteldeutschen Kohlerevier anstoßen. "Die Energie- und Bergbauunternehmen, aber auch Chemiefirmen aus der Region sollen daran teilnehmen", sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung.

Ziel sei es, Konzepte zur Ansiedlung von Industriebetrieben zu erarbeiten. Am Montag traf Haseloff dazu in Prag den Vorstandschef des tschechischen Energiekonzerns EPH, Daniel Kretinsky. Zu EPH gehören sowohl der Lausitzer Energie- und Bergbaukonzern Leag als auch der Kohleförderer Mibrag aus Zeitz (Burgenlandkreis).

"In Prag wie auch bei der Mibrag werden Arbeitsgruppen gegründet, die neue Geschäftsfelder entwickeln sollen", berichtete Haseloff von seinem zweieinhalbstündigen Gespräch. Das Mitteldeutsche Revier soll auch nach dem Kohleausstieg 2038 eine Energie- und Chemieregion bleiben. Die Investorenkonferenz soll zusammen mit dem Land Sachsen und dem Bund durchgeführt werden.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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