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Konservative in Union fordern mehr "wichtige Positionen" ein

Archivmeldung vom 01.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Dr. Christean Wagner Bild: christean-wagner.de
Dr. Christean Wagner Bild: christean-wagner.de

Der Mitinitiator des konservativen Berliner Kreises, Christean Wagner (CDU), fordert eine Stärkung des wertkonservativen Flügels der Union und übt zugleich Kritik an Bundeskanzlerin und CDU-Parteichefin Angela Merkel: "Wir brauchen auch wieder mehr konservative Persönlichkeiten in wichtigen Positionen", sagte der frühere hessische Kultus- und Justizminister der "Heilbronner Stimme". Merkel habe in der Vergangenheit nicht viel unternommen, um den wertkonservativen Teil in der CDU und deren Anhängerschaft zu unterstützen.

"Da muss sich ganz sicher ganz viel verändern." Es gebe bereits "sehr gute Leute", fuhr Wagner fort und nannte den innenpolitischen Experten Wolfgang Bosbach, den Bundesvorsitzenden der Mittelstandsvereinigung, Carsten Linnemann, und Finanzstaatssekretär Jens Spahn. Er wünsche sich, so Wagner weiter, "dass diese von der Parteichefin mehr gefördert werden".

Der Berliner Kreis kämpfe im Interesse der Union und damit der Bundesvorsitzenden darum, "dass die weggelaufenen wertkonservativen Wähler zurückgewonnen werden", sagte Wagner. "Und wir versuchen diejenigen, die auf dem Absprung sind, in unseren Reihen zu halten." Der wertkonservative Flügel der Partei sei "sträflich vernachlässigt worden".

Merkel müsse "eine sichtbare Korrektur" vornehmen, forderte der CDU-Politiker. Dazu gehöre eine deutlicheren inhaltliche Positionierung etwa bei der Forderung, abgelehnte Asylbewerber auszuweisen. Konkret forderte Wagner: "Auf Druck der Union ist in den letzten sechs Monaten Erhebliches zur Eindämmung der Flüchtlingswelle geleistet worden.

Allerdings reicht die Anzahl der rückgeführten Flüchtlinge nicht aus. Das muss die Kanzlerin sehr deutlich betonen." Die Flüchtlingskrise sei ein Thema, bei dem "ihr die Zustimmung der Mehrheit der Bevölkerung" fehle.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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