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Unionsfraktionsvize Fuchs hadert mit hohem Anteil russischer Gaslieferungen nach Deutschland

Archivmeldung vom 29.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Michael Fuchs Bild: cdu-fuchs.de
Michael Fuchs Bild: cdu-fuchs.de

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs, hat angesichts der Krim-Krise gefordert, die Abhängigkeit von russischen Öl- und Gaslieferungen zu reduzieren. "Klar können wir ohne die Russen; wir müssen auch ohne die Russen können", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung".

Fuchs fügte hinzu:  "Rund 40 Prozent unseres Öls und unseres Gases kaufen wir bei den Russen. Das finde ich ein bisschen viel. Ich halte es nicht für klug, wenn man 40 Prozent seiner Produkte bei einem Lieferanten kauft. Nun kann man natürlich wie Gabriel sagen, die Russen haben immer geliefert. Aber ich erinnere daran, dass sie der Ukraine vor drei Jahren mal den Gashahn zugedreht haben. Wer verspricht, dass das nicht mit uns passiert? Wie heißt das alte deutsche Sprichwort: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht."

Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) hatte zuvor erklärt, er sehe zu Erdgas-Importen aus Russland "keine vernünftige Alternative". Und Russland habe "auch in den finstersten Zeiten des Kalten Krieges seine Verträge eingehalten". Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte hingegen wegen des Streits mit Russland eine neue Betrachtung der gesamten Energiepolitik angekündigt.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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