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Austrittswelle bei der Linkspartei geht weiter

Archivmeldung vom 02.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Welle prominenter Austritte aus der Linkspartei reißt nicht ab. Nachdem in den vergangenen Wochen der Berliner Abgeordnete Carl Wechselberg und die EU-Parlamentarierin Sylvia-Yvonne Kaufmann ihrer Partei den Rücken gekehrt haben, kündigte nun auch der sächsische Landtagsabgeordnete Ronald Weckesser den Austritt aus der Linkspartei an.

"Die PDS war schon mal eine Volkspartei, heute ist die Linke auf dem Weg zu einer Sekte", sagte er dem Berliner "Tagesspiegel".  Am heutigen Dienstag will Weckesser die Partei von seinem Schritt informieren, den er mit der Verschärfung des Wahlprogramms für die Bundestagswahl begründet. "Schon der erste Entwurf war nicht verantwortbar. Dass es dann noch mal zugespitzt wurde in Richtung Populismus und jedem alles verspricht, das kann ich nicht mehr tragen", sagte er. Scharf kritisierte Weckesser Parteichef Oskar Lafontaine. Es sei "desaströs", wie "dieser rachsüchtige Egomane seine Privatfehde mit der SPD ausficht, eine reale Partei ruiniert, nur um im Westen der SPD zu zeigen, wo der Hammer hängt", sagte Weckesser. Der 60-Jährige ist seit 1999 ist Mitglied im sächsischen Landtag. Bis 2008 war er finanzpolitischer Sprecher der Linken-Fraktion.

Quelle: Der Tagesspiegel

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