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Innenminister weist Gewerkschafts-Forderung zurück

Archivmeldung vom 18.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Thomas de Maizière Bild: Christliches Medienmagazin pro, on Flickr CC BY-SA 2.0
Thomas de Maizière Bild: Christliches Medienmagazin pro, on Flickr CC BY-SA 2.0

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat die Gewerkschafts-Forderung nach 6 Prozent mehr Geld für die Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen zurückgewiesen. Diese sei "unerwartet hoch" und bedeute für den Bund ein Kostenvolumen von insgesamt rund 1,7 Milliarden Euro pro Jahr. "Das ist von einem akzeptablen Ergebnis weit entfernt", so der Innenminister. Tarifabschlüsse mit Augenmaß blieben "das Gebot der Stunde".

Der "viel zu hohe Einstieg in die Tarifverhandlungen" mache ein Ergebnis nicht besser, sondern verlängere nur die Verhandlungen. Er wolle sich dafür einsetzen, dass es zügig zu einem fairen Abschluss komme, so de Maizière.

Das Anliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst nach angemessener Lohnerhöhung sei jedoch prinzipiell berechtigt. "Dazu bedarf es keiner Verhandlungsrituale und keiner Streiks, nicht einmal Warnstreiks. Wir wissen auch so, die geleistete Arbeit zu würdigen", so der Innenminister.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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