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Corona-Warn-App: Grüne und FDP kritisieren Bundesregierung

Archivmeldung vom 28.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Es mehren sich die kritischen Stimmen, daß der harmlose Corona-Virus genutzt werden könnte um eine Neue Weltordnung einzuführen (Symbolbild)
Es mehren sich die kritischen Stimmen, daß der harmlose Corona-Virus genutzt werden könnte um eine Neue Weltordnung einzuführen (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Die Entscheidung der Bundesregierung, die geplante Corona-Warn-App nun federführend von der Deutschen Telekom und dem Softwarekonzern SAP entwickeln zu lassen, stößt auf Kritik.

Der Grünen-Wirtschaftspolitiker Dieter Janecek warf der Bundesregierung "mangelnde Koordination und Kommunikation" vor: "Die Frage der Softwarearchitektur ist immer noch nicht geklärt, und nun kommen mit Telekom und SAP noch neue Partner für die Entwicklung ins Spiel", sagte Janecek dem "Handelsblatt".

Er forderte von der Bundesregierung, jetzt eine "Technologie-Task-Force" einzusetzen und endlich das Tempo bei der App-Entwicklung zu erhöhen. "Unsere Gesundheitsämter brauchen die App und zwar schnell", so der Grünen-Politiker weiter. Der Vorsitzende des Digitalausschusses im Bundestag, Manuel Höferlin (FDP), kritisierte, dass die Bundesregierung "wieder einmal unsere innovative und agile Start-up-Szene außen vor lässt und nur auf die großen Unternehmen setzt". Diese müssten bei der Entwicklung "unter Umständen von vorne anfangen, während einige Start-ups bereits seit Wochen mit Hochdruck an einer fertigen Lösung arbeiten", sagte Höferlin dem "Handelsblatt".

Die Bundesregierung solle jetzt nicht in das "typisch deutsche Muster" verfallen, das Rad neu erfinden zu wollen. "Sonst kommt der Impfstoff tatsächlich noch vor der App", so der FDP-Bundestagsabgeordnete weiter. Es gehe jetzt "vor allem darum, dass wir die verlorene Zeit aufholen und schnell zu einer praktikablen Lösung kommen, die alle Voraussetzungen erfüllt", sagte Höferlin.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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