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Roland Koch rechnet mit der Politik ab

Archivmeldung vom 10.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Roland Koch (2010)
Roland Koch (2010)

Foto: User:Leonce49
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Vorstandschef von Bilfinger und frühere hessische Ministerpräsident Roland Koch kritisiert die deutsche Politik zur Energiewende. "Bezahlbare Energie gehört zum Erfolgsmodell des Industriestandorts Deutschland", sagte Koch dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). "Das dürfen wir nicht durch hohe Energiekosten kaputt machen."

CDU-Mitglied Koch hat "große Sorge, dass unsere Kunden aus den energieintensiven Industrien ihren Strom künftig nicht zu akzeptablen Preisen erhalten". Er spielt auf den Vorstoß von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) an. Dieser will die Privilegien energieintensiver Konzerne bei der Umlage für erneuerbare Energien zum Teil streichen. Damit wird der Strom für sie teurer. Es bestehe die Gefahr, dass diese Industrien "aus Deutschland abwandern", sagte Koch.

Der Mannheimer Industriedienstleister Bilfinger erzielt 40 Prozent seines Umsatzes in Deutschland. Davon entfällt ein Viertel auf energieintensive Sparten. Der Bilfinger-Chef forderte "rasche politische Entscheidungen" zur Energiewende. "Es geht darum, die Stromtrassen auszubauen, die Förderung der erneuerbaren Energien auf eine neue Basis zu stellen und zu klären, wie wir die notwendigen Investitionen in Reserve-Kraftwerke finanzieren können."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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