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Kinderschutzbund kritisiert Einschränkung des Familiennachzugs

Archivmeldung vom 03.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Martin Berk / pixelio.de
Bild: Martin Berk / pixelio.de

Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, hat die Bundesregierung wegen der am Wochenende vereinbarten Begrenzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzbedürftige kritisiert. Dies begünstige auch den möglichen Missbrauch von Flüchtlingskindern: "Die erste Möglichkeit, dem Missbrauch von Flüchtlingskindern zu begegnen, ist eine geordnete Flucht", sagte Hilgers der "Frankfurter Rundschau".

"Und da ist natürlich das, was die Bundesregierung mit der Begrenzung des Familiennachzugs macht, nicht hilfreich. Denn die ganzen Kinder- und Frauenrechte werden ausgehebelt mit dem Taschenspielertrick, dass es ein paar Menschen in Syrien gibt, die einen subsidiären Schutz haben."

Hilgers fuhr fort: "Bei schönem Wetter lassen sich die Kinderrechte leicht einhalten. Doch sie sind für den Ernstfall da." Und in dem würden sie jetzt nicht geachtet.

Der Kinderschutzbund-Präsident fügte mit Blick auf die von der europäischen Polizeibehörde Europol genannte Zahl von 10.000 verschwundenen Flüchtlingskindern in Europa hinzu: "Es sind durch die Umstände sehr leichte Opfer. Denn Kinder, die allein unterwegs sind, sind nicht registriert. Und so lange sie nicht in Obhut genommen werden, sind sie recht- und schutzlos."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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