Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik HDP fordert besseren Schutz für türkische Regierungskritiker

HDP fordert besseren Schutz für türkische Regierungskritiker

Archivmeldung vom 11.06.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.06.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Polizeitruppen (Symbolbild)
Polizeitruppen (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Ko-Vorsitzende der türkischen Oppositionspartei HDP in Deutschland, Leyla Imret, fordert besseren Schutz für türkische Regierungskritiker in der Bundesrepublik. "Der deutsche Staat sollte die Anhänger der türkischen Opposition besser schützen", sagt Imret der "Welt am Sonntag". Auch in der Bundesrepublik erlebten türkische Regierungskritiker Druck aus dem Lager von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan.

Auch gegen Einrichtungen ihrer Partei habe es bereits Angriffe gegeben. "Viele von uns leben in Deutschland im Exil, weil sie in der Türkei für demokratische Werte gekämpft haben. Wenn wir jetzt auch in Deutschland Angst haben müssen, dann ist das ein Skandal für die deutsche Demokratie." Nach veröffentlichten Zahlen seien mindestens 600 türkische Geheimagenten in Deutschland aktiv. "Die haben hier nichts zu suchen", sagt Imret. Die linksalternative und prokurdische HDP eröffnet an diesem Sonntag ihre offizielle Vertretung in Berlin. In der Türkei sind zahlreiche ihrer Funktionäre inhaftiert, einschließlich ihres Präsidentschaftskandidaten Selahattin Demirtas.

Bei der letzten Parlamentswahl erreichte die Partei mehr als zehn Prozent der Stimmen. Mit ihrem verstärkten Engagement in Deutschland will die HDP auch mehr Stimmen türkischer Wähler in der Bundesrepublik bei der Parlaments- und Präsidentenwahl am 24. Juni erreichen. Natürlich wisse man, dass eine Mehrheit der Türken in Deutschland für Erdogans Verfassungsreform gestimmt habe, sagt Imrets Ko-Vorsitzender Sinan Önal der "Welt am Sonntag". "Aber damals lag die Wahlbeteiligung auch nur bei 40 Prozent. Das wollen wir ändern. Diesmal können wir in Deutschland 50 Prozent der Stimmen holen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Daniel Mantey Bild: Hertwelle432
"MANTEY halb 8" deckt auf - Wer steuert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk?
Mantey halb 8 - Logo des Sendeformates
"MANTEY halb 8": Enthüllungen zu Medienverantwortung und Turcks Überraschungen bei und Energiewende-Renditen!
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte kontor in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige