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SPD-Fraktionschef Oppermann warnt vor konservativer Islam-Strömung

Archivmeldung vom 05.12.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.12.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Thomas Oppermann Bild: Gerrit Sievert
Thomas Oppermann Bild: Gerrit Sievert

Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, hat vor der Ausbreitung des besonders konservativen Wahhabismus in Deutschland gewarnt. Mit Bezug auf eine mögliche Finanzierung von Moscheen durch Saudi-Arabien sagte Oppermann der "Welt am Sonntag", er halte "eine genaue Beobachtung dieser Bestrebungen durch den Verfassungsschutz" für notwendig.

Zwar spiele Saudi-Arabien bei den Syriengesprächen in Wien eine "bedeutende Rolle", und es sei "gut, dass die Saudis sich an diesem Prozess konstruktiv" beteiligten. Allerdings warnte Oppermann "vor dem missionarischen Eifer der Wahhabiten in Deutschland". Gemeinsam mit Salafisten würden ähnliche religiöse Ideologien vertreten, "in denen Freiheit, Gleichberechtigung und freie Religionsausübung keinen Platz haben", so der SPD-Politiker. Sie widersprächen den Werten des Grundgesetzes und den Zielen der Integration. "Saudische Hilfe beim Bau oder der Finanzierung von Moscheen in Deutschland, in denen wahhabitische Anschauungen verbreitet werden sollen, werden wir verhindern", erklärte Oppermann. Der Wahhabismus liefere unter anderem die "komplette Ideologie für den Islamischen Staat und trägt auch in anderen Ländern zu einer Radikalisierung moderater Muslime bei", sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende. "So etwas brauchen und wollen wir in Deutschland nicht."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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