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Kommunalwahl 2021: Wohnen in Frankfurt muss für alle möglich sein

Archivmeldung vom 26.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Plakat der Piratenpartei  (Symbolbild)
Plakat der Piratenpartei (Symbolbild)

Foto: MichaelSchoenitzer
Lizenz: CC BY-SA 2.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Am 19.01.2021 veröffentlichte das online Statistik-Portal "Statista" die Mietpreise für das Jahr 2020 für Frankfurt am Main. Demnach kostete eine Mietwohnung in der Main-Metropole im Durchschnitt etwa 13,50 Euro pro Quadratmeter. Laut Angaben ist dies eine Steigerung von knapp 2 Prozent zum letzten Quartal des Vorjahres.

Beim Erwerb von Eigentumswohnungen beläuft sich die Preissteigerung sogar auf rund 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.[1] Zu Beginn des letzten Jahres kostete der Erwerb eines bestehenden Ein- bzw. Zweifamilienhauses im Durchschnitt rund 900.000 Euro.[2]

Das Thema "Bezahlbarer Wohnraum" in der Rhein-Main-Metropole zieht sich die letzten Jahre wie ein roter Faden durch die Kommunalpolitik. Ziemlich erfolglos, muss man attestieren. Hier gibt es viel Nachhol- und Verbesserungsbedarf. Was nützt es, wenn in Frankfurt viele Arbeitgeber angesiedelt sind, es aber fast unmöglich ist, bezahlbaren Wohnraum innerhalb der Stadt zu finden und deswegen enorme Pendelstrecken in Kauf genommen werden müssen? Das ist weder im Sinne des Umweltschutzes noch im Sinne der Beschäftigten in Frankfurt.

Komplexer wird das Thema dadurch, dass eine integrative Stadtplanung und eine dauerhafte Förderung des gemeinwohlorientierten Wohnungsbaus ebenfalls wichtige Bestandteile sind. Besonders das Thema Bauen darf nicht vernachlässigt werden. Hier muss dringend ein Umdenken stattfinden, nachhaltige Lösungen und Alternativen für den Bau des Eigenheims müssen her, nur so wird Frankfurt zukünftsfähig sein. Nachhaltigkeit ist das Stichwort, das Wohnungsbau und Umweltschutz miteinander in Einklang bringt. Angefangen bei Gebäudebegrünung bis hin zum Recycling ganzer Gebäude. Es fehlte in der Vergangenheit das Interesse der Politik, bezahlbares und lebenswertes Wohnen in Frankfurt möglich zu machen. Das muss sich ändern - jetzt! Deshalb haben die Frankfurter PIRATEN dieses Thema unter "Wohnen in Frankfurt" in ihr Kommunalwahlprogramm aufgenommen.[3] Zwei der wichtigsten Forderungen sind:

  • In neuen Baugebieten sind 50% geförderter Wohnraum (1. und 2. Förderweg) für alle Investoren verpflichtend.
  • Auf zunächst 10 Jahre befristet schaffen städtische Wohnungsbaugesellschaften bei Neubauten zu 100% geförderten Wohnraum.

"Der effektivste Schutz vor rasant steigenden Mieten ist die Schaffung neuer Wohnungen. Eine Stadt wie Frankfurt verfügt mit der ABG über ein passendes Werkzeug, um in den kommenden Jahren das ihre dazu beizutragen, die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt zu mildern. Hier müssen wir als Stadtverordnete einen klaren Auftrag formulieren", so Pawel Borodan, Kandidat für die Stadtverordnetenversammlung auf Listenplatz 2 und für den OBR1 auf Listenplatz 1 für die Piratenpartei Frankfurt am Main.[4]

Quelle: Piratenpartei Deutschland (ots)

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