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Bayernpartei: Krankenkassen-Freibetrag bei Betriebsrenten - ein bisschen weniger betrogen ist immer noch betrogen

Archivmeldung vom 19.11.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.11.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bayernpartei: Damit Bayern endlich wieder selbst entscheiden kann (Symbolbild)
Bayernpartei: Damit Bayern endlich wieder selbst entscheiden kann (Symbolbild)

Bild: Bayernpartei / Eigenes Werk

Die Bundesregierung hat die Einführung eines Krankenkassen-Freibetrages bei Betriebsrenten ab dem Jahr 2020 beschlossen. Dadurch werden gesetzlich Versicherte, die eine solche Rente beziehen, entlastet.

Sowohl Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) als auch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) betonten, wie wichtig dies sei und darüber hinaus, dass damit auch das Vertrauen in die - immer wichtig werdende - betriebliche Altersversorgung gestärkt werde. Die Bayernpartei begrüßt natürlich grundsätzlich jede Entlastung, vor allem bei Gering oder Normal-Verdienern. Das ändert aber nichts daran, dass die 2005 eingeführte Krankenkassen-Beitragspflicht, vor allem da sie rückwirkend eingeführt wurde, der betrieblichen Altersversorgung einen massiven Vertrauensverlust beschert hat. Einen Vertrauensverlust, den man auch durch dieses Almosen nicht wettmachen kann.

Der Bayernpartei-Vorsitzende, Florian Weber, führte aus: "Die Leute haben sich damals betrogen gefühlt, fühlen sich bis heute betrogen und von der Politik im Stich gelassen. Und das meiner Meinung völlig zu Recht. Dass sie jetzt - eventuell - ein bisschen weniger betrogen werden, macht die Sache kaum besser. Man sollte eines nicht vergessen: Sie waren alle beteiligt. Eingeführt wurde diese Pflicht von Rot-Grün, wir hatten zwischenzeitlich eine schwarz-gelbe und schwarz-rote Regierungen. Und niemand ist gegen dieses Unrecht vorgegangen.

Die jetzige Bundesregierung lässt mit ihrer Tolerierung der Minuszins-Politik gerade zu, dass die Europäische Zentralbank den immer wichtiger werdenden kapitalgedeckten Teil der Altersvorsorge an die Wand fährt. Sich dann aber für eine nur durch diesen niedrigen Zinsen mögliche "Schwarze Null" feiern lassen zu wollen und auch dafür, dass ein paar Brocken an die Betriebsrentner weiter gegeben werden, das ist in meinen Augen unverschämt.

Und auch das zusätzliche Vertrauen in die betriebliche Altersversorgung sehe ich nur sehr eingeschränkt. Denn dafür wäre Rechtssicherheit erforderlich. So wirkt das Ganze wie ein Gnadenakt, der auch bei Bedarf wieder kassiert werden kann!"

Quelle: Bayernpartei (ots)

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