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Ärztepräsident begrüßt Unionsforderung nach 5000 neuen Medizinstudienplätzen als "starkes Signal"

Archivmeldung vom 04.09.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.09.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Klaus Reinhardt (2019)
Klaus Reinhardt (2019)

Foto: StagiaireMGIMO
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat den Beschluss der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, für 5000 zusätzliche Medizinstudienplätze zu sorgen, als "starkes Signal" an die Bundesländer begrüßt.

"Nur wenn wir bei der ärztlichen Nachwuchsförderung schnell und entschlossen handeln, können wir verhindern, dass uns die in wenigen Jahren zu erwartende Ruhestandswelle unter Ärztinnen und Ärzten kalt erwischt", sagte der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK) im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Die BÄK-Statistik zeige eindeutig, "dass die Politik dieses Problem nicht länger beiseiteschieben darf", zeigte sich Reinhardt alarmiert.

Von allen berufstätigen Ärzten hätten acht Prozent bereits das 65. Lebensjahr vollendet. Weitere zwölf Prozent seien zwischen 60 und 65 Jahre alt. "Jeder fünfte berufstätige Arzt wird also bald aus dem Berufsleben ausscheiden", sagte der Ärztepräsident der NOZ. "Wir müssen diese Ausfälle kompensieren, und das geht nur über ausreichend Studienplätze in der Humanmedizin." Die geforderten 5000 neuen Studienplätze seien "ambitioniert, aber machbar - zumindest dann, wenn alle Bundesländer mitziehen", so der BÄK-Präsident.

Die Unionsfraktion hat auf ihrer Klausur einen 5-Punkte-Plan beschlossen. Der Ärztemangel sei schon jetzt besonders auf dem Land spürbar, heißt es darin. Deswegen müssten die Medizinstudienplätze "mittelfristig um 5000 aufgestockt werden". Die zusätzlichen Ärzte sollten "insbesondere auf dem Land" eingesetzt "und die Landarztquote erhöht werden", so der Fraktionsbeschluss vom Donnerstag.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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