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Rechnungsprüfer warnen vor Milliarden-Loch beim BLB

Archivmeldung vom 07.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Loo Bau-und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW)
Loo Bau-und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW)

Dem landeseigenen Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) drohen Verlustgeschäfte in Höhe von 1,27 Milliarden Euro. Das ist das Ergebnis einer Sonderprüfung durch den Landesrechnungshof (LRH), der der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt. Der 15-seitige Bericht attestiert dem BLB "strukturelle Kalkulationsschwächen bei Investitionsentscheidungen" und stellt fest: "Die strategische Steuerung des BLB NRW ist mangelhaft."

Für die künftige Wirtschaftskraft des BLB sehen die Prüfer schwarz: "Die vom LRH geprüften 93 Baumaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von rund vier Milliarden Euro führen nach den beim BLB aufgefundenen Daten zu prognostizierten negativen Endvermögen von saldiert 1,27 Milliarden Euro", heißt es in dem Bericht. Die Landesregierung kündigte gegenüber der Rheinischen Post eine Neuausrichtung des BLB an: "Die Landesregierung wird die Ergebnisse des Landesrechnungshofs in ihre laufenden Untersuchungen einbeziehen und zeitnah Vorschläge für eine Neuausrichtung vorlegen", sagte ein Sprecher des NRW-Finanzministeriums.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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