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Schulz und Gabriel offiziell wieder versöhnt

Archivmeldung vom 19.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Q.pictures / pixelio.de
Bild: Q.pictures / pixelio.de

Die ehemaligen SPD-Parteivorsitzenden Martin Schulz und Sigmar Gabriel haben sich nach ihrem Zerwürfnis im Zuge des Wahlkampfs erstmals zu einem ausführlichen Gespräch getroffen. Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Bei einem längeren Abendessen in einem Berliner Hotel räumten sie Anfang dieser Woche angeblich ihre Differenzen aus. Offenbar nehmen beide ihren Streit inzwischen mit Humor.

"Wir haben ein Meisterstück geschafft", sagte Schulz bei dem Gespräch zu Gabriel: "Wir haben aus dem populärsten den unpopulärsten Politiker gemacht und aus dem unpopulärsten den populärsten. Das muss man uns erst mal nachmachen." Nach schweren Konflikten vor und nach der Bundestagswahl hatten die beiden Sozialdemokraten monatelang nicht miteinander gesprochen. Zu einer möglichen Spitzenkandidatur bei der Europawahl 2019 hält Schulz sich bedeckt. "Ich kämpfe für die Inhalte des Koalitionsvertrags", sagte Schulz im "Spiegel": "Vor allem das Europakapitel liegt mir am Herzen, ich habe es selbst verhandelt. Über Personalfragen wird in den Gremien unserer Partei entschieden." Führende Sozialdemokraten hatten den Ex-Kanzlerkandidaten zuletzt als Europa-Spitzenkandidat ins Spiel gebracht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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