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DGB-Vorstand Buntenbach: "Homeoffice spart keine Kinderbetreuung"

Archivmeldung vom 17.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Annelie Buntenbach (2015), Archivbild
Annelie Buntenbach (2015), Archivbild

Foto: YanVGT
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Annelie Buntenbach, Mitglied des Bundesvorstands des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), mahnt klare Regelungen fürs Homeoffice an. "Mobiles Arbeiten spart keine Kinderbetreuung", sagte Buntenbach der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen.

"Es klappt einfach nicht, wenn das Töchterchen über die Tastatur klettert und munter in die Telefonkonferenz kräht." Auch beim Arbeiten zu Hause könnten Unfälle passieren. "Das muss versichert sein", so Buntenbach.

Es brauche fürs mobile Arbeiten und das Homeoffice Regeln. Neben Gesetzen seien hier Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen zu nennen. Gebe es diese Regeln nicht, könne mobiles Arbeiten auch "unbezahlte Überstunden und Dauerstress bedeuten", so Buntenbach. "Entscheidend ist deshalb, dass die Arbeitszeit auch zu Hause vollständig erfasst und vergütet und das Recht auf Nicht-Erreichbarkeit eingehalten wird."

Quelle: Neue Westfälische (Bielefeld) (ots)


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