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Wehrbeauftragte: "Mängel können wir uns nicht mehr leisten"

Archivmeldung vom 17.05.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.05.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Symbolbild
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Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Eva Högl (SPD), möchte die zusätzlichen 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr auch dazu nutzen, die Ausrüstung der Truppe zu verbessern: "Es gibt große Defizite beim Material, beim Personal und bei der Infrastruktur. Diese Mängel müssen zügig beseitigt werden, deshalb hoffe ich sehr auf das Sondervermögen", sagte die SPD-Politikerin in einem Interview mit dem WESER-KURIER.

Viele Bürgerinnen und Bürgern hätten vor dem Ukraine-Krieg nur wenig Interesse für die Bundeswehr gezeigt. "Jetzt wird ihnen bewusst, wofür sie brauchen - zur Verteidigung von Frieden, Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit", so Högl weiter. "Durch die gestiegene Aufmerksamkeit für die Bundeswehr werden die Mängel anders wahrgenommen. Wir können sie uns nicht mehr leisten."

Die Juristin sparte nicht mit Kritik am Beschaffungswesen der Bundeswehr: "Das Geld versickert zum Teil in behäbigen Verfahren, in fehlerhaften Strukturen oder weil Dinge beschafft werden sollen, die besonderen Ansprüchen genügen. Wir nennen das die Goldrandlösung." Die Bundeswehr sei daher dazu übergegangen, verstärkt zu kaufen, was am Markt verfügbar ist.

Quelle: Weser-Kurier (ots)


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