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Raab lobt Merkels "Taktik der Deeskalation"

Archivmeldung vom 22.03.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.03.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Stefan Raab bei einer Pressekonferenz des Eurovision Song Contest 2010 am 28. Mai 2010 in Oslo
Stefan Raab bei einer Pressekonferenz des Eurovision Song Contest 2010 am 28. Mai 2010 in Oslo

Foto: Daniel Kruczynski / César
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Fernsehmoderator Stefan Raab hat Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre "Taktik der Deeskalation" gelobt. Merkels "pastorale" Außendarstellung sei durchaus klug, sagte Raab, der im Herbst das Kanzlerduell mit moderieren soll, im Interview mit dem "Handelsblatt".

Die Wähler forderten zwar immer Politiker, die authentisch sind und sagen, was sie denken, sagte Raab. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück jedoch, der "sein Herz auf der Zunge" trage, bekomme diese forsche Art immer wieder um die Ohren gehauen, urteilt Raab. Aber auch bei den Steinbrück-"Fettnäpfchen" werde das Geschrei leiser. "Irgendwann wird ihm keiner mehr vorwerfen, dass er so ist wie er ist", sagte der Moderator.

Raab geht am Sonntag mit der dritten Folge seines Polittalks "Absolute Mehrheit" auf ProSieben auf Sendung, bei der unter anderem der Berliner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky gegen den Rapper Sido antritt. Raab kritisierte "Leute, die den Politverdrussler spielen". Das sei auch das Problem der Piraten: Provokationen seien bis zu einem gewissen Maße gut, "aber dann muss man Leistung liefern", sagte der Entertainer.

Raab verbindet mit seiner politischen Show den Anspruch, Menschen zum Wählen zu bringen, die sich sonst nicht für Politik interessieren würden. Eine eigene politische Rolle schließt er aber kategorisch aus.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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