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Union und SPD wollen Crowdinvesting weniger stark regulieren

Archivmeldung vom 11.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Marc Boberach / pixelio.de
Bild: Marc Boberach / pixelio.de

Die Crowdinvesting-Branche kann auf eine weniger starke Beschränkung der sogenannten "Schwarmfinanzierung" hoffen. Bundesrat und Bundestag haben Einwände gegen die Pläne der Bundesregierung angemeldet, der Unternehmensfinanzierung durch zahlreiche Kleinanleger engere Grenzen zu setzen, schreibt der "Spiegel" in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe.

Die Finanzexperten der Regierungsfraktionen arbeiten deshalb nun an einem Kompromiss zu den strittigen Punkten des geplanten Kleinanlegerschutzgesetzes. Nach dem Willen der Regierung sollen Firmen, die vom Schwarm mehr als eine Million Euro einsammeln, einen Wertpapierprospekt bei der Finanzaufsichtsbehörde BaFin vorlegen. Diese Schwelle wollen Politiker der Regierungsfraktionen nun deutlich anheben. Auch ein Werbeverbot für Crowdinvesting-Projekte in sozialen Netzwerken möchte die Unionsfraktion kippen. Das Gesetz zum Kleinanlegerschutz, das auch die Crowdinvesting-Branche reguliert, soll am 23. April vom Bundestag beschlossen werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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