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Habeck nennt 2018 ein verlorenes Jahr für Deutschland

Archivmeldung vom 02.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Robert Habeck, 2018
Robert Habeck, 2018

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Grünen-Fraktionschef Robert Habeck hat die Große Koalition mit scharfen Worten kritisiert. "2018 war ein verlorenes Jahr für Deutschland", sagte Habeck dem Nachrichtenmagazin Focus. Im Grunde müsse sich alles ändern. Der Streit um den ehemaligen Geheimdienstchef Maaßen zeige, dass die Koalition nach innen gerichtet sei, "dass sie völlig vergessen hat, wie das nach außen wirkt", so der Grünen-Politiker. Das sei das fürchterlichste Zeichen für eine Regierungsarbeit, das man sich vorstellen könne.

Die Koalition müsse endlich wieder arbeiten und die "großen Herausforderungen auch mit großer Politik beantworten", so Habeck. Der scheidenden CDU-Parteivorsitzenden Angela Merkel zollte er Respekt. "Frau Merkel ist als Mensch integer. Auf ihre nüchterne Art hat sie sich auch wohltuend von dieser aufgeregten Trump-Putin-Erdogan-AfD-Welt abgehoben." Auf die Frage, ob seine Partei bereit stehe, um notfalls ein sogenanntes Jamaika-Bündnis mit der Union und der FD  einzugehen, antwortete Habeck: "Es gibt kein Szenario, was darauf hindeutet. Union und SPD regieren. Die CDU wählt ihren Vorsitzenden neu. And that`s it."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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