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Wehrbeauftragte Eva Högl: Zu viele Bundeswehr-Liegenschaften in "erbärmlichem Zustand"

Archivmeldung vom 02.02.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.02.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
Eva Högl Bild: eva-hoegl.de
Eva Högl Bild: eva-hoegl.de

Die Wehrbeauftragte Eva Högl gibt den Bundesländern Mitschuld am schlechten Zustand von Bundeswehr-Liegenschaften. "Es liegt nicht allein am Geld. Ein Grund sind leider die Personalknappheit und zu starke Auslastung der Landesbauverwaltungen", sagte sie der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Die Redaktion berichtete über eine Übungsschwimmhalle für Kampfschwimmer und Minentaucher in Eckernförde. Laut "NOZ" ist diese seit zwölf Jahren nicht benutzbar. Baumängel bei der Sanierung und langwierige Rechtsstreitigkeiten verhinderten bislang die Wiedereröffnung. Die in Eckernförde stationierten Elitesoldaten müssen seither zum Schwimmtraining bis nach Flensburg, Neustadt/Holstein oder Parow fahren.

Ein Einzelfall ist das laut der Wehrbeauftragten jedoch nicht: "Zu viele Kasernen in Deutschland sind in einem erbärmlichen Zustand, und bei den meisten bereits in den vergangenen Jahresberichten aufgeführten Beispielen hat sich nichts geändert", sagte sie der NOZ.

Högl sieht die Ministerpräsidenten in der Pflicht und fordert eine Priorisierung von Bundeswehr-Projekten: "An Einsicht fehlt es nicht, allerdings braucht es auf Länderebene die größten Anstrengungen, Bauvorhaben der Bundeswehr vorzuziehen und zu beschleunigen. Nur mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung aller Beteiligten auf Bundes- und Länderebene kann dies gelingen."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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