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Dieter Althaus ist nach seinem Skiunfall beliebter als zuvor

Archivmeldung vom 19.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) geht mit einem deutlichen Popularitätsvorsprung in den Landtagswahlkampf. Laut einer Umfrage des Hamburger Magazins stern würden dem Amtsinhaber 40 Prozent der Thüringer ihre Stimme geben, wenn sie den Ministerpräsidenten direkt wählen dürften.

Im Vergleich zum Dezember - also Wochen vor seinem Skiunfall am Neujahrstag, bei dem eine 41-jährige Frau ums Leben kam - stieg die Popularität des CDU-Politikers um 6 Punkte. Unumstritten ist Althaus innerhalb der eigenen Reihen: 83 Prozent der CDU-Anhänger wollen ihn auch in den kommenden fünf Jahren als Regierungschef in Thüringen sehen. Am 30. August wird dort ein neuer Landtag gewählt.

Mit dem Ergebnis liegt Althaus deutlich vor den Spitzenkandidaten von SPD und Linkspartei: Christoph Matschie (SPD) würden lediglich 13 Prozent der Thüringer wählen, der Linke-Kandidat Bodo Ramelow käme auf 14 Prozent der Stimmen.

Vom Aufwärtstrend des Ministerpräsidenten profitiert auch die Thüringer CDU: Wären schon jetzt Landtagswahlen, käme die Union auf 40 Prozent der Stimmen, 3 Punkte mehr als im Dezember. Die SPD gewänne ebenfalls hinzu: Sie würde derzeit 18 Prozent der Wählerstimmen (+2 Punkte) erreichen. Auch Thüringens FDP ist im Aufwind. Für die Liberalen würden 6 Prozent der Wähler stimmen (+2 Punkte). Deutliche Verluste müsste hingegen die Linke hinnehmen: Sie würde 5 Prozentpunkte im Vergleich zum Dezember einbüßen und 26 Prozent der Stimmen erhalten.

Trotz des deutlichen Vorsprungs benötigt die CDU einen Koalitionspartner zum Weiterregieren. Ein rot-rot-grünes Bündnis hätte dagegen keine Mehrheit. Hierzu müssten die Grünen (derzeit 4 Prozent) zulegen, um überhaupt ins Parlament zu kommen. SPD und Linke erreichten zusammen derzeit 44 Prozent der Wählerstimmen.

Datenbasis: 1005 repräsentativ ausgesuchte Wahlberechtigte in Thüringen vom 4. bis 15. Mai 2009. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte, Forsa-Institut, Berlin. Auftraggeber: stern.

Quelle: stern

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