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Rüstungsexporte: Koalitionspolitiker lehnen Kontrollgremium ab

Archivmeldung vom 17.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Katja Keul
Katja Keul

Foto: Heinrich-Böll-Stiftung from Berlin, Deutschland
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Parlamentarier von Union und SPD lehnen die Schaffung eines Gremiums im Bundestag ab, das die Vergabe von Rüstungsexporten transparenter machen soll. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Die Grünen haben demnach bei einem Treffen der Parlamentarischen Geschäftsführer vor zwei Wochen einen Vorstoß für die Gründung eines Ausschusses nach dem Vorbild des Kontrollgremiums für Geheimdienste unternommen. Die dort unter Geheimhaltung tagenden Parlamentarier würden über Entscheidungen des Bundessicherheitsrats informiert, in dem die Regierung über heikle Exportanfragen deutscher Rüstungsfirmen entscheidet.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte jüngst in einem Interview eine restriktivere Genehmigungspolitik in Aussicht gestellt und eine stärkere Parlamentsbeteiligung für wünschenswert erklärt. "Zwischen Worten und Taten tut sich bei den Sozialdemokraten ein großer Widerspruch auf", kritisierte die Grünen-Abgeordnete Katja Keul. Die Rüstungsexpertin erinnerte daran, dass die SPD noch in der vergangenen Legislaturperiode gemeinsam mit ihrer Partei ein solches parlamentarisches Gremium gefordert habe.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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