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Grüne: Schwarz-gelbe Steuervorschläge entlasten Arbeitnehmer nicht

Archivmeldung vom 09.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Fabian Pittich
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Die Grünen haben den geplanten Beschluss des Koalitionsausschusses über Steuervereinfachungen als völlig unzureichend kritisiert. "Nur ein Prozent der Arbeitnehmenden hat mehr als 920, aber weniger als 1.000 Euro Werbungskosten pro Jahr. Die Vorschläge entlasten vor allem Unternehmen und die Verwaltung. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden nicht entlastet, sondern veralbert", erklärte Lisa Paus, Grünen-Obfrau im Finanzausschuss, am Donnerstag.

"Die geplante Erhöhung der Werbungskostenpauschale um 80 Euro bringt einem Durchschnittsverdiener 25 Euro im Jahr. Davon kann er sich pro Monat ungefähr eine Tasse Kaffee mehr leisten. Eine Vielzahl von Beschäftigten wird weiterhin Belege sammeln müssen." Die Grünen fordern dagegen "eine einheitliche Werbungskosten- und Betriebsausgabenpauschale für alle Einkunftsarten von 2.000 Euro pro Jahr. Dadurch werden die allermeisten aufwändigen und umständlichen Einzelabrechnungen de facto überflüssig. Die sieben Einkunftsarten sollen weitgehend zusammengelegt und das Ehegattensplitting zur Individualbesteuerung weiterentwickelt werden", so Paus abschließend.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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