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AfD bei Sonntagsfrage in Cottbus stärkste Partei

Archivmeldung vom 01.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de

Wenn am kommenden Sonntag in Brandenburg Landtagswahl wäre, würde die AfD in Cottbus stärkste Partei. Aus einer Umfrage von infratest dimap im Auftrag des rbb geht hervor, dass die AfD auf 29 Prozent käme. Das wäre fast eine Verdreifachung ihres Stimmenanteils im Vergleich zur Landtagswahl im September 2014. Damals hatte die AfD in Cottbus 10,7 Prozent erzielt.

Bei der Sonntagsfrage kam die CDU in Cottbus mit 24 Prozent auf den zweiten Platz. Stark verlieren würde die SPD. Sie war bei der letzten Landtagswahl in der Stadt mit 31,8 Prozent stärkste Kraft geworden. Bei der Sonntagsfrage entschieden sich nur noch 15 Prozent der Befragten für die SPD. Die Linke kam auf 17 (2014 17,2 Prozent).

6 Prozent würden die FDP (1,1 Prozent 2014) wählen, 5 Prozent die Grünen (4,5 Prozent), 4 Prozent (5,8 Prozent) andere Parteien.

Gefragt wurde außerdem nach der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Insgesamt 72 Prozent äußerten sich weniger oder gar nicht zufrieden. 24 Prozent bezeichneten sich als zufrieden, 1 Prozent als sehr zufrieden. 66 Prozent der Befragten vertraten die Ansicht, Cottbus sei mit der Integration von Flüchtlingen überfordert. 22 Prozent halten die Stadt für nicht überfordert. 12 Prozent legten sich nicht fest. 65 Prozent finden, Cottbus werde nicht ausreichend von der Landespolitik unterstützt.

Knapp zwei Drittel der Befragten in Cottbus sagten, sie fühlten sich im öffentlichen Raum sicher. Ein Drittel fühlt sich eher unsicher oder sehr unsicher. Trotzdem leben 95 Prozent der Befragten gerne in Cottbus.

Befragt wurden rund 1.000 Wahlberechtigte in Cottbus in der Zeit vom 21. bis 28. Februar 2018.

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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