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JU-Vorsitzender Paul Ziemiak ruft große Koalition zur Ordnung und lehnt Koalitions-Gedankenspiele mit AfD und Linkspartei strikt ab

Archivmeldung vom 05.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Paul Ziemiak Bild: Junge Union
Paul Ziemiak Bild: Junge Union

Der Vorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak, hat vor dem Deutschlandtag der Jugendorganisation von CDU/CSU klargestellt, dass er künftig in der großen Koalition einen anderen Arbeitsstil und eine andere Kultur des Umgangs miteinander erwartet. "Die Geduld der Menschen ist erschöpft. Eine große Koalition muss auch große Themen angehen und nicht die ganze Zeit um sich selbst kreisen, sonst verlieren wir das Vertrauen der Leute", meinte Ziemiak im phoenix tagesgespräch.

Die sich wiederholenden Szenen von Krisengesprächen im Kanzleramt dürften nicht mehr die Nachrichten bestimmen. "Das war kein gutes Bild, das wir abgegeben haben. Wenn sich solche Streitigkeiten wiederholen, weiß ich nicht, wie diese Koalition weiterarbeiten will", so der JU-Chef.

Wichtig sei es jetzt, die Kräfte in der Union auf die kommenden beiden Landtagswahlen in Bayern und Hessen zu konzentrieren. Stimmen in der Union, die sich theoretisch auch eine Zusammenarbeit mit linken und rechten Kräften vorstellen können, erteilte Ziemiak eine Absage. "Es wird keine Zusammenarbeit mit AfD oder Linkspartei mit Zustimmung der Jungen Union geben. Die Positionen sind unvereinbar", so Ziemiak. Man wolle als Jugendorganisation weiterhin der "Motor der Erneuerung" in der Union sein.

Quelle: PHOENIX (ots)

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