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Verdi-Vizechef fordert höhere Besteuerung von Bauland-Spekulation

Archivmeldung vom 21.09.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.09.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Der künftige Bundesvorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, hat mehr Anstrengungen zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums gefordert.

Der Düsseldorfer "Rheinischen Post" sagte Werneke: "Erst einmal würde ich Spekulationen mit unbebautem Land durch eine effektivere Besteuerung unattraktiver machen. Es kann doch nicht sein, dass in den Metropolen Bauland dreimal hin- und herverkauft wird, sich Investoren die Taschen voll machen und der Staat schulterzuckend zuschaut."

Wichtigster Schritt sei jetzt, deutlich mehr Wohnraum zu schaffen, sagte der Verdi-Vizechef, der am kommenden Dienstag zum Nachfolger von Frank Bsirske gewählt werden soll. "Und zwar genossenschaftlichen oder öffentlichen, auch um die Marktmacht der privaten Wohnungskonzerne zu begrenzen." Mit Blick auf die Sinnhaftigkeit einer Enteignung der Wohnbaukonzerne sagte Werneke: "Das will ich nicht ausschließen, ist aber nicht der erste und wesentliche Schritt. Das wäre vermutlich ziemlich teuer und würde erstmal auch keinen neuen Wohnraum schaffen. Aber die Marktmacht der Konzerne ist schon eine bedenkliche Fehlentwicklung."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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