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SPD-Ministerpräsidenten gegen Verschärfungen für Ungeimpfte

Archivmeldung vom 05.08.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.08.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Manuela Schwesig (2018)
Manuela Schwesig (2018)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Mehrere SPD-Ministerpräsidenten kritisieren die geplanten Verschärfungen der Bundesregierung für Ungeimpfte. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sagte der "Bild": "Drohungen bringen uns da nicht weiter. Wir müssen überzeugen."

Ähnlich äußert sich Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) gegenüber derselben Zeitung: "Ich halte es für falsch und rechtlich unzulässig, Ungeimpfte vom öffentlichen Leben auszuschließen." Angesichts der Impfkampagne sei "ein genereller Lockdown kein realistisches Szenario". Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) widerspricht den Regierungsplänen.

"Niemand soll vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden", so Woidke zu "Bild". Mit negativem Test sollten Ungeimpfte weiter zum Beispiel an Veranstaltungen teilnehmen dürfen. Die Bundesregierung plant, dass ab einer bestimmten Inzidenz und Krankenhausbelastung Ungeimpfte auch mit negativen Tests keine Restaurants und Veranstaltungen mehr besuchen dürfen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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