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FDP-Chef attackiert Bundesregierung wegen Krisen-Kommunikation

Archivmeldung vom 11.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Christian Lindner Bild: Liberale, on Flickr CC BY-SA 2.0
Christian Lindner Bild: Liberale, on Flickr CC BY-SA 2.0

FDP-Chef Christian Lindner hat massive Kritik an der Kommunikation der Bundesregierung in der Coronakrise geübt. "Ich habe den Eindruck, die Regierung spricht zu ihrem Souverän - zu den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes - wie zu Kindern, die man im Unklaren lässt, wie es denn nun weitergeht", sagte Lindner der "Bild".

Er kündigte an, dass seine Partei nach Wochen der Zurückhaltung einen neuen Kurs einfordern werde. Es müsse nach Ostern eine neue Balance zwischen Sicherheit und Freiheit geben. "Die Art und Weise, wie unsere Freiheit gegenwärtig eingeschränkt wird, wird mit jedem Tag weniger verhältnismäßig", sagte der FDP-Chef. "Unsere Freiheit im Alltag geht nicht über alles, diese kann und darf man nicht gegen Menschenleben aufwiegen."

Allerdings gehe nun "die Zeit der Ruhe der Opposition so langsam zu Ende, nachdem wir das Land so lange runtergefahren haben". Merkel sei bei ihrer Ansprache in den "Modus der Alternativlosigkeit" verfallen, "aber nichts ist ohne Alternative", kritisierte Lindner. "Die jetzige Strategie war die beste der verfügbaren Alternativen vor drei Wochen. Aber was vor drei Wochen galt, muss nicht für weitere 14 Tage richtig sein", so der Liberale.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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