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Barley hält sich Kandidatur für SPD-Führungsamt offen

Archivmeldung vom 05.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Katarina Barley (2018)
Katarina Barley (2018)

Foto: Urheber
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die SPD-Europapolitikerin Katarina Barley hat vor dem SPD-Parteitag eine Kandidatur für ein Führungsamt nicht ausgeschlossen.

"Ich dränge mich nicht, sondern warte ab, ob meine Mitarbeit benötigt wird", sagte Barley den Zeitungen der Funke-Mediengruppe auf die Frage, ob sie als bisheriges Vorstandsmitglied wieder für einen Führungsposten kandidieren werde. Sie fügte hinzu: "Ich habe ja für die europäische SPD ein herausgehobenes Amt als Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments. Ich werde auf jeden Fall meinen Teil dazu beitragen, dass das Ganze jetzt gut funktioniert." Dass sie sich selbst nicht für das Amt der Parteivorsitzenden beworben hatte, begründete die frühere Bundesministerin mit ihrem Wechsel in die Europapolitik: "Ich habe mich dafür entschieden, von Brüssel aus mit ganzer Kraft an einem sozialen Europa zu arbeiten. Das ließe sich nicht mit dem Amt der Parteivorsitzenden unter einen Hut bringen", sagte sie.

Das Engagement im EU-Parlament habe auch eine Verlagerung ihres privaten Lebensmittelpunktes nach sich gezogen. Barley erklärte, sie erwarte vom SPD-Parteitag "ein Zeichen der Geschlossenheit". Die Partei habe zur Klärung der Führungsfrage ein sehr aufwendiges Verfahren betrieben und die Mitglieder befragt: "Jetzt sollten auch alle das Ergebnis respektieren und den designierten Vorsitzenden unter die Arme greifen, damit sie erfolgreich sind." Die frühere Justizministerin gab zugleich Finanzminister Olaf Scholz (SPD) Rückendeckung für einen Verbleib in der Bundesregierung auch nach seiner Niederlage bei der Abstimmung über den Parteivorsitz. Er könne "natürlich" Minister und Vizekanzler bleiben, sagte sie. "Wir leben schließlich in einer Demokratie. Da beziehen sich Ergebnisse von Wahlen auf das jeweilige Amt, aber sie sind keine Urteile über die Person."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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