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Merkel gegen Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften mit Ehe

Archivmeldung vom 27.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Dr. Angela Merkel Bild: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag / Armin Linnartz
Dr. Angela Merkel Bild: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag / Armin Linnartz

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich einem Medienbericht zufolge gegen die steuerliche Gleichstellung von eingetragenen homosexuellen Partnerschaften mit der Ehe ausgesprochen. Laut Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe) sagte dies Merkel in der am Montag von ihr geleiteten Sitzung des CDU-Parteivorstandes.

Beim Ehegatten-Splitting sei es anfangs darum gegangen, Familien mit Kindern zu entlasten. Im Übrigen habe sich die Kanzlerin nach Angaben von Teilnehmern der Argumentation von Finanzminister Wolfgang Schäuble angeschlossen, das Grundgesetz privilegiere die Ehe in besonderem Maße. Eine Initiative von dreizehn CDU-Bundestagsabgeordneten hatte zuvor angeregt, das Ehegatten-Splitting im Steuerrecht auch auf eingetragene Lebenspartnerschaften von Homosexuellen auszudehnen. Darüber soll in der nächsten Fraktionssitzung von CDU und CSU diskutiert werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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