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Laschet: Die SPD-Mitglieder werden nicht ihre gesamte Führung in die Luft sprengen wollen

Archivmeldung vom 27.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Zeitbombe, Dynamit (Symbolbild)
Zeitbombe, Dynamit (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet rechnet nach dem Ja der CDU zur großen Koalition auch mit Zustimmung der SPD-Mitglieder. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ihre gesamte Führung in die Luft sprengen und in dieser Lage in eine Neuwahl gehen wollen", sagte Laschet der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Bei der SPD sei der Altersdurchschnitt wie bei der CDU: 60 plus. "Auch die SPD hat treue Mitglieder, die seit Jahrzehnten in der SPD sind. Deshalb glaube ich, dass die Mehrheit zustimmen wird." Die SPD gibt das Votum ihrer 465.000 Mitglieder an diesem Sonntag bekannt. Laschet bedauerte, dass der bisherige Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe aus seinem Landesverband nicht wieder dem Kabinett angehören wird, weil Bundeskanzlerin Angela Merkel den ebenfalls aus NRW stammenden Jens Spahn auf dessen Posten setzt.

Laschet sagte, die Hälfte der CDU-Minister sollte aus Frauen bestehen und dem Wunsch der Partei nach Erneuerung sollte Rechnung getragen werden. "Unter dieser Maßgabe war es anscheinend schwierig, Hermann Gröhe zu halten. Es ist sehr bedauerlich, dass Hermann Gröhe nicht mehr Minister ist." Er werde sicher auch künftig in Partei und Fraktion eine wichtige Rolle spielen. "Wir brauchen ihn." Die neue CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer bezeichnete Laschet als eine der "Führungskräfte, die nach Angela Merkel Verantwortung übernehmen können". Sie sei eine tolle Kämpferin für einen Kurs der Mitte.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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