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Bundesbank-Chef will andere Messung der Inflationsrate

Archivmeldung vom 04.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Jens Weidmann (2019)
Jens Weidmann (2019)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Bundesbank-Chef Jens Weidmann wirbt für eine andere Messung der Inflationsrate in Europa. "Für mich wäre der eine oder andere Abstrich bei der Methodik hinnehmbar, wenn wir dafür der Lebenswirklichkeit der Menschen näherkämen", sagte Weidmann am Montag laut vorab verbreitetem Redetext beim Neujahrsempfang der Deutschen Börse in Frankfurt.

Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) enthalte zwar Mieten, aber nicht die Kosten für selbst genutztes Wohneigentum. "Viele Menschen leben aber in ihren eigenen Wohnungen oder Häusern", so Weidmann. Die Frage der Messmethode ist relevant, weil die Europäische Zentralbank (EZB) stets anhand des HVPI prüft, ob die Inflationsrate das definierte Ziel von knapp unter zwei Prozent erreicht. Da die jährliche Inflationsrate im Euroraum nach letzten Angaben von Eurostat gemäß HVPI bei 1,4 Prozent liegt, hätte die EZB sogar noch Spielraum, die Zinsen noch weiter zu drücken und die Geldmenge dadurch weiter zu erhöhen. Kritiker werfen EZB und den Statistikämtern aber vor, dass die Inflation tatsächlich längst deutlich höher ist und fordern ein Ende der Niedrigzinspolitik.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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