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SPD-Fraktionsvize stellt Zahl der Krankenhäuser zur Debatte

Freigeschaltet am 13.08.2019 um 13:23 durch Andre Ott
Krankenhaus (Symbolbild)
Krankenhaus (Symbolbild)

Bild: Günter Havlena / pixelio.de

In der Debatte über den Pflegekräftebedarf in Deutschland weist der SPD-Politiker Karl Lauterbach im ARD-Mittagsmagazin darauf hin, dass es ein Überangebot an Krankenhäusern und gleichzeitig einen Fachkräftemangel gebe.

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Karl Lauterbach erklärte, dass die hohe Krankenhausdichte in Deutschland ein Problem sei. Er merkte an: "Es ist natürlich völlig ausgeschlossen, dass wir langfristig mit so vielen Krankenhäusern klar kommen können. Dafür werden wir weder das ärztliche, noch das Pflegepersonal haben." Von der Politik könne man nicht verlangen, dass sie Pflegekräfte backe. "Aber es muss endlich darüber nachgedacht werden, wie sinnvoll es ist, dass wir so viele Krankenhäuser haben, in denen dann jeweils das Pflegepersonal fehlt", betonte Lauterbach.

Im Interview mit dem ARD-Mittagsmagazin betonte er, warum die Einführung einer Personaluntergrenze in Krankenhäusern aus seiner Sicht wichtig sei: "Wenn wir die Personaluntergrenze nicht in den Krankenhäuser einführen, dann werden wir noch mehr Personal verlieren. Das Personal ist so überarbeitet, dass vom bestehenden Personal viele einfach aufgeben, weil sie die Arbeit nicht leisten können."

Der SPD- Politiker wolle verhindern, in eine "Teufelsspirale" zu kommen. Er sagte: "Ohne die Untergrenzen gelingt es nicht, den Personalrückgang zu stoppen."

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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