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BMVg prüft die Weiternutzung von für die Schließung vorgesehenen Kasernen

Archivmeldung vom 06.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild:  Michael, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Michael, on Flickr CC BY-SA 2.0

Das Verteidigungsministerium (BMVg) prüft, ob Liegenschaften, deren Abgabe bereits beschlossen wurde, weiter benutzt werden können. In einem Papier aus dem BMVg werden zwölf Kasernen aufgelistet, die weiter für die Soldaten zur Verfügung stehen sollen, berichtet "Bild". In dem Papier wird für jede für die Weiternutzung in Betracht stehende Kaserne der Nutzungszweck angeführt.

So zählen die "Aufstellung eines bi-nationalen Kommandos", die Nutzung als "Drehkreuz für Wartung und Instandsetzung für die Hubschrauber des Heeres", der "Aufwuchs von Fernmeldekräften" oder "fehlende Infrastrukturkapazitäten in anderen Kasernen" zu den Gründen. Aber auch die Weiternutzung dieser Kasernen "wird mit Blick auf das zuletzt dem Parlament vorgelegten Fähigkeitsprofil nicht ausreichen", sagte der Chef des Bundeswehrverbands, André Wüstner. "Das BMVg wird neu bauen lassen oder gar schon an Kommunen abgegebene Kasernen zurückholen müssen." Und weiter: "Wenn der Ritter wächst, muss die Rüstung eben mitwachsen - materiell und infrastrukturell."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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