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Ramelow: Private Pflegeeinrichtungen "von unschätzbarem Wert"

Archivmeldung vom 10.01.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.01.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
Bodo Ramelow (2019)
Bodo Ramelow (2019)

Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Ministerpräsident Bodo Ramelow hat beim Neujahrsempfang des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) in Thüringen die Bedeutung der privaten Unternehmerinnen und Unternehmer in der Pflege betont. Auf dem Neujahrsempfang der bpa-Landesgruppe in Erfurt sagte Ramelow am Abend:

"Die Pflege ist eine der wichtigsten Säulen unserer Gesellschaft, und die Arbeit des bpa trägt maßgeblich dazu bei, dass pflegebedürftige Menschen in Thüringen in Würde leben können. Der bpa spielt eine zentrale Rolle in der Gestaltung und Weiterentwicklung der Pflege- und Sozialpolitik in unserem Land. Die Thüringer Landesregierung schätzt die Expertise und das Engagement des bpa außerordentlich. Sie sind von unschätzbarem Wert, wenn es darum geht, Lösungen für die aktuellen Herausforderungen in der Pflege zu finden."

Der Ministerpräsident nahm gemeinsam mit Gesundheitsministerin Heike Werner an dem Empfang teil.

Die thüringische bpa-Landesvorsitzende und bpa-Vizepräsidentin Margit Benkenstein verwies auf immer größer werdenden Versorgungslücken im Land und nahm mit Blick auf die Herausforderungen im Zusammenhang mit der weiter steigenden Zahl der Pflegebedürftigen auch das Land in die Pflicht. Die Bundesregierung habe mit ihren Reformbemühungen nur minimale Schritte unternommen.

"Schon jetzt ist die Nachfrage nach Pflegeleistungen in vielen Regionen größer als das Angebot. Deshalb braucht es weitere Anstrengungen in einem Mix aus Ausbildung, Bürokratieabbau, Digitalisierung und der Gewinnung ausländischer Pflegekräfte." Dazu zählten auch eine bessere Willkommenskultur, weniger Hürden bei der Anerkennung von Abschlüssen und bei den sprachlichen Voraussetzungen für den Beginn einer Ausbildung.

Von Landkreisen und Kommunen wünscht sich der bpa mehr Kooperation mit den Pflegeanbietern, um beim wachsenden Bedarf die Versorgung zu sichern.

Mit Blick auf das anstehende Wahljahr sagt Margit Benkenstein: "Die Menschen im Land erwarten zu Recht, im Alter würdevoll und bezahlbar gepflegt zu werden. Auch dies ist ein Beitrag, Populisten den Wind aus den Segeln zu nehmen."

Quelle: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (ots)

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