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Von der Leyen beruft Nachtwei und Königshaus in G36-Kommission

Archivmeldung vom 07.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Das Sturmgewehr G36 ist die Ordonnanzwaffe der Bundeswehr und Nachfolger des Gewehres G3, das ebenfalls von Heckler & Koch entwickelt und produziert wurde.
Das Sturmgewehr G36 ist die Ordonnanzwaffe der Bundeswehr und Nachfolger des Gewehres G3, das ebenfalls von Heckler & Koch entwickelt und produziert wurde.

Foto: DomoK
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat den grünen Verteidigungspolitiker Winfried Nachtwei und den scheidenden Wehrbeauftragten des Bundestags, Hellmut Königshaus (FDP), in die Kommission zur Untersuchung des Sturmgewehrs G36 berufen.

Der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Afghanistan-Experte Nachtwei übernehme den Vorsitz des Gremiums, berichtet die Zeitung "Bild am Sonntag".

Die Kommission solle Gefechtseinsätze untersuchen und prüfen, ob Soldaten in Gefahr geraten seien. Von der Leyen sagte "Bild am Sonntag": "Ich freue mich, dass wir für diese Aufgabe zwei Persönlichkeiten mit so viel militärischem Sachverstand, aber auch unabhängigem Außenblick gewinnen konnten."

In der vierköpfigen Kommission arbeiteten zudem ein Experte für Einsatztaktik und ein technischer Fachmann der Bundeswehr mit.

Interne Revision im Verteidigungsministerium wegen G36-Problemen

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will von der internen Revision ihres Ministeriums untersuchen lassen, warum die Bundeswehr die Mängel des Sturmgewehrs G36 so lange ignoriert hat. Das bestätigte ein Sprecher gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Nach Darstellung des Wehrbeauftragten Hellmut Königshaus habe der Waffenproduzent in der Vergangenheit trotz bekannter Mängel an dem Sturmgewehr bei den zuständigen Bundeswehrstellen offenbar eine Schonbehandlung genossen. Schon 2012 hätten Soldaten auf die mangelnde Treffsicherheit des Gewehrs bei thermischer Belastung hingewiesen, so Königshaus zu "Focus".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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