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Unternehmen wollen mit Dobrindt über Breitbandausbau beraten

Archivmeldung vom 27.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Alexander Dobrindt (2012)
Alexander Dobrindt (2012)

Foto: Henning Schacht
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Unternehmen und Verbände der Telekommunikationsbranche wollen erstmals am 7. März mit dem neuen Minister für digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt (CSU), darüber beraten, wie bis zum Jahr 2018 der flächendeckende Ausbau des Breitbandnetzes von 50 Megabit pro Sekunde gelingen kann. Das erfuhr das "Handelsblatt" (Freitagsausgabe) aus Regierungskreisen.

Zu den Teilnehmern der "Netzallianz" gehören - entgegen der ersten Planung - offenbar nicht nur große Investoren wie die Deutsche Telekom, Mobilfunker wie Vodafone, E-Plus und Telefónica sowie Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland und Unitymedia. Auch Regionalanbieter sollen mit am Tisch sitzen; ebenso die Branchenverbände Bitkom, Breko und Buglas, berichtet das "Handelsblatt". Ziel sei es, "die in den kommenden drei Jahren geplanten Maßnahmen und Investitionen aller Beteiligten zu benennen", heißt es in der Einladung. "Wir erwarten vom Minister, dass er nicht nur Investitionen einfordert, sondern selbst etwas im Gepäck hat, um Investitionen zu fördern", sagte der Bitkom-Geschäftsführer Bernhard Rohleder dem "Handelsblatt".

Breko-Geschäftsführer Stephan Albers warnt davor, die Regulierung zugunsten der Telekom zu lockern: "Wir werden deutlich machen, dass die mehr als 100 alternativen Festnetzbetreiber des Breko einen entscheidenden Beitrag zur flächendeckenden Versorgung mit Highspeed-Glasfaseranschlüssen leisten wollen." Buglas-Geschäftsführer Wolfgang Herr, sagte: "Der zügige Ausbau gelingt nur im Mix aller Anschlusstechnologien". Einzelne Anbieter und damit Technologien dürften nicht bevorteilt werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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