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Laschet bleibt beim Hambacher Forst hart - Ministerpräsident will aber schneller aus Braunkohle aussteigen

Archivmeldung vom 29.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Barrikade der Umweltaktivisten im Hambacher Forst
Barrikade der Umweltaktivisten im Hambacher Forst

Foto: FlickreviewR
Lizenz: CC BY-SA 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet zeigt sich im Streit um den Hambacher Forst kompromisslos. Es sei ein Fehler gewesen, die illegal errichteten Häuser im Wald sechs Jahre zu dulden, sagte der CDU-Politiker der taz. "Egal welche Position man zum Braunkohleausstieg hat, ein solcher rechtswidriger Zustand ist falsch. Der wird jetzt beseitigt."

Laschet kündigte in dem tat-Interview an, schneller aus der Braunkohle auszusteigen als geplant. "2045 ist bisher das Enddatum für Nordrhein-Westfalen", sagte er. "Ich glaube, der Ausstieg aus der Braunkohle geht schneller. Und daran wird jetzt gearbeitet."

Allerdings habe das keine Auswirkungen auf den umstrittenen Tagebau am Hambacher Forst, sagte der Ministerpräsident. "2035, 2038, 2040 oder später - egal, welches Jahr es wird: Mit Hambach hat das nichts zu tun. Wenn reduziert wird, dann sicher in anderen Regionen." Auch ein Votum der Kohlekommission könne den Wald nicht retten.

Quelle: taz - die tageszeitung (ots)

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