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Pflegeausbildung: Ministerin warnt vor Diskriminierung der Hauptschule

Archivmeldung vom 06.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat das Vorhaben verteidigt, den Hauptschulabschluss zur Zugangsvoraussetzung für die Krankenpflege-Ausbildung zu machen.

Auch  Abitur oder Realschulabschluss seien "noch keine Garantie dafür, dass jemand später auf einem hohen Qualitäts-Niveau pflegt", sagte Schmidt dem Berliner "Tagesspiegel" (Donnerstagsausgabe).  "Ich will mehr Chancen auf diesen Beruf, und ich bin sicher, dass es auch mit Hauptschulabschluss möglich ist, sich in der Pflege zu behaupten." Bisher müssen angehende Krankenschwestern und -pfleger mindestens die Mittlere Reife nachweisen können.

Schmidt betonte, dass es allein um den Zugang zur Pflegeausbildung gehe. "An der Ausbildung selbst und ihren qualitativ hohen Anforderungen für einen erfolgreichen Abschluss wird überhaupt nichts geändert." Die Öffnung des Ausbildungszugangs  bedeute "mehr Chancengerechtigkeit", sagte die Ministerin und warnte vor einer "Diskriminierung der Hauptschule". Die SPD habe den Rechtanspruch auf Förderung des Hauptschulabschlusses durchgesetzt und dies sei "die richtige Richtung". Bei dem Bedarf, der sich im Pflegesektor abzeichne,  dürfe man sich allerdings müsse man sich allerdings nicht nur auf die Ausbildung neuer Pflegekräfte konzentrieren. Notwendig sei es auch, erfahrene Pflegekräfte mit besseren Arbeitsbedingungen im Beruf zu halten.

Quelle: Der Tagesspiegel

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