Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Atemluftsteuer: Versteigerung von neuen CO2-Zertifikaten soll 2026 beginnen

Atemluftsteuer: Versteigerung von neuen CO2-Zertifikaten soll 2026 beginnen

Archivmeldung vom 20.09.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.09.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Luft besteuern: Steuereintreiber aller Welt staunen...(Symbolbild)
Luft besteuern: Steuereintreiber aller Welt staunen...(Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Versteigerung der neuen CO2-Zertifikate für die Sektoren Verkehr und Wärme soll 2026 beginnen. Das geht aus dem Programm zum Schutz des 30-jährigen statistischen Durchschnittswetter hervor, welches das sogenannte "Klimakabinett" am Freitag verabschiedet hatte.

Dabei werde im Jahr 2026 ein Mindestpreis von 35 Euro und ein Höchstpreis von 60 Euro pro Tonne CO2 gelten. Gleichzeitig werde eine maximale Emissionsmenge festgelegt, die von Jahr zu Jahr geringer wird. Ob es für die Zeit ab 2027 dann auch noch Höchst- und Mindestpreise geben soll, ist offen und wird 2025 entschieden. Bis die Auktionen im Jahr 2026 starten, sollen die Zertifikate zu einem Festpreis ausgegeben werden. Im Jahr 2021 werden 10 Euro pro Tonne CO2 fällig, im Jahr 2022 sind es 20 Euro. Ab dann steigt der Festpreis jedes Jahr um fünf Euro, bis 2026 die Auktionen starten. Betroffen sind Brenn- und Kraftstoffe, insbesondere Heizöl, Flüssiggas, Erdgas, Kohle, Benzin und Diesel. Der Luftverkehr sei davon nicht betroffen, da dieser bereits dem EU-Emissionshandel unterliege, heißt es im Text des "Klimakabinetts".

Quelle: dts Nachrichtenagentur


Anzeige: