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Juso-Chef Kühnert will "deutliches Stoppschild" für Ryanair-Chef

Archivmeldung vom 04.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Stop!
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Bild: bbroianigo / pixelio.de

Der Bundesvorsitzende der SPD-Jugendorganisation Jusos, Kevin Kühnert, hat mit scharfer Kritik auf die Ankündigung von Ryanair-Chef Michael O`Leary reagiert, den Standort Bremen zu schließen. "Ryanair ist nur ein besonders brutales Beispiel für Raubtierkapitalismus im Jahr 2018", schreibt Kühnert in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt".

Daher schlage jetzt die Stunde der Regierungen und Parlamente. "Zeigt den Beschäftigten, wer in unserer Gesellschaft die Spielregeln bestimmt und setzt Herrn O’Leary ein deutliches Stoppschild vor die Nase", so der Juso-Chef. Kühnert fordert von der Politik, "dem Prinzip O’Leary die Grundlage zu entziehen". "In deutschem und europäischem Luftraum kann nicht fliegen, wer will", so Kühnert. Warum koppele man nicht die Start- und Landerechte an die Bedingung eines ordentlichen Tarifvertrages? Zudem kritisierte er, warum das Betriebsverfassungsgesetz noch immer das fliegende Personal an der Gründung eines Betriebsrates hindere. Zugleich äußerte er die Erwartung an Kommunen, Länder und den Bund, ihren Einfluss in zahlreichen Flughafengesellschaften geltend zu machen, "um Ryanair mit dem Entzug von Sonderprivilegien wie besonders schneller Abfertigung zu drohen", so Kühnert.

Ryanair will den Standort Bremen mit zwei stationierten Flugzeugen Anfang November schließen, wie die irische Gesellschaft am Montag ankündigte. Im nordrhein-westfälischen Weeze werden künftig nur drei statt fünf geplanter Flugzeuge stationiert. Kühnert begründete die Notwendigkeit für die drastischen Maßnahmen gegen die Airline damit, dass der Firmen-Chef O’Leary ein "hoffnungsloser Fall" sei. O’Leary vertrete die Position, Beschäftigte müssten wie Zitronen ausgepresst werden. "Mit ihm, der sich in den 90er-Jahren in den USA sein heutiges Geschäftsmodell abgeschaut hat, wird es keine einvernehmliche Lösung geben", so der Juso-Chef.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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