Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Justizministerin gegen Klarnamenpflicht im Netz

Justizministerin gegen Klarnamenpflicht im Netz

Freigeschaltet am 13.09.2019 um 06:47 durch Andre Ott
Facebook-Login  Bild: F. Gopp/pixelio.de
Facebook-Login Bild: F. Gopp/pixelio.de

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) lehnt die Einführung einer Klarnamenpflicht im Internet ab. "Eine Klarnamenpflicht im Netz halte ich nicht für richtig - allein schon, weil man gar nicht weiß, ob der Name, der da genannt wird, echt ist", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

"Ich kann mich auch "Heinz Müller" nennen und heiße gar nicht Heinz Müller. Es kann auch mehrere Heinz Müllers geben. Da hilft der Klarname also nicht weiter." Lambrecht sagte, es gehe vielmehr darum, ermitteln zu können, wer da eigentlich im Netz unterwegs sei: "Und dabei spielt eine wichtige Rolle, dass man die IP-Adresse feststellen kann."

Die Ministerin sieht jedoch Änderungsbedarf beim Netzwerkdurchsetzungsgesetz. "Manche Meldewege scheinen zum Beispiel für Nutzerinnen und Nutzer zu kompliziert zu sein", sagte sie. Im Übrigen gebe es in mehreren Bundesländern bereits Staatsanwaltschaften. "Die sind sehr erfolgreich bei der Verfolgung von Hass und Hetze im Netz." Sie müssten gut ausgestattet werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Anzeige:
Videos
AdSuG.18 - Völkische Kultur: Gefährliche Ideologie?
Anastasiabewegung & die Erlösung der Welt?
Symbolbild
Auf der Spur der Viren
Termine
Agnihotra Seminar
36318 Schwalmtal
29.09.2019
Berlin Brandenburger Immobilientag 2019
14467 Potsdam
22.10.2019
The FORCE Seminar - Die Macht in dir
36318 Schwalmtal
15.11.2019 - 17.11.2019
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:

Anzeige